Fasten-Readiness-Check
Beantworte die Fragen ehrlich — niemand sieht die Antworten außer dir, es wird nichts übertragen. Am Ende steht eine von drei Antworten: geeignet, vorher ärztlich abklären, oder bitte nicht.
Warum dieser Check auch „nein“ sagt
Die meisten Fasten-Angebote im Netz sind darauf ausgelegt, dass du anfängst. Dieser Check ist es nicht. Es gibt Situationen, in denen ein Wasserfasten ein vermeidbares Risiko ist — Schwangerschaft und Stillzeit, Essstörungen in der Vorgeschichte, insulinpflichtiger Diabetes, Herz-, Nieren- und Lebererkrankungen, bestimmte Medikamente. In diesen Fällen bekommst du hier ein klares Abraten und keine Alternative in kleinerer Schriftgröße.
Wie das Ergebnis zustande kommt
Die Logik ist offen und einfach: Jede Ja-Antwort in der ersten Gruppe führt zu Rot. Jede Ja-Antwort in der zweiten Gruppe führt zu Gelb, also zu „vorher ärztlich abklären“. Dazu kommen Alter und Körpergewicht: unter 18 Jahren und bei einem BMI unter 18,5 ist die Antwort immer Rot. Liegt deine geplante Dauer über der empfohlenen Höchstdauer, wird das Ergebnis mindestens Gelb.
Diese Höchstdauer ist bewusst konservativ: drei Tage beim ersten Mal, fünf Tage mit Erfahrung — ohne ärztliche Begleitung. Das ist deutlich weniger als das, was in Foren zirkuliert. Längere Fastenzeiten sind möglich, aber dann gehören Blutwerte und Elektrolyte kontrolliert.
Was der Check nicht ist
Keine Diagnose, keine medizinische Freigabe und kein Ersatz für ein Arztgespräch. Ein grünes Ergebnis heisst ausschliesslich: du hast keines der abgefragten Kriterien angegeben. Es kann Dinge geben, die du selbst nicht weisst — genau deshalb ist ein Blutbild vor einem längeren Fasten sinnvoll.
Weiterlesen: Wer sollte nicht fasten und ab wann ärztliche Begleitung nötig ist.